
Bereits lange vor der Landung des Kolumbus wurde Kautschuk von verschiedenen Völkern Amerikas genutzt. Der bis heute älteste Fund eines aus Kautschuk gefertigten Gegenstandes stammt aus dem Jahr 1600 v. Chr. Der Kautschukbaum, aus dessen Saft Rohkautschuk gewonnen wird, ist nur im so genannten Kautschukgürtel anzutreffen: Dem Gebiet zwischen den beiden Breitengraden dreißigster nördlicher und südlicher Breite. Der Name Kautschuk kommt aus dem Indianischen. Die Worte „cao“ und „ochu“ bedeuten soviel wie die Träne des Baumes.
Bis der Kautschuk Europa erreichte, dauerte es noch viele Jahrhunderte. Im 18. Jahrhundert kam es zu den ersten Versuchen europäischer Forscher mit dem neuartigen Material. Gebrauchsgegenstände, die noch heute zu unserem Alltag gehören, stammen aus dieser Zeit: Der Radiergummi, der Regenmantel und die Gummistiefel. Besonders bei extremen Temperaturen zeigte der verwendete Kautschuk seine negativen Eigenschaften: Er wurde entweder äußerst klebrig oder äußerst spröde.
Im Jahre 1839 gelang es dem US-Amerikaner Charles Goodyear den Kautschuk zu „bändigen“: Seine Vulkanisation machte das Material sogar noch widerstandsfähiger. Die Produktion von Kautschuk-basierten Produkten stieg in der Folge massiv an. Während der Weltkriege kam es zu regelrechtem Kautschukmangel. In dieser Zeit wurde der synthetisch hergestellte Kautschuk wirtschaftlich interessant. Eines der bekanntesten Materialien im Bereich des synthetischen Kautschuks ist heute unter dem Namen „Neopren“ weltweit verbreitet.
Neben Linoleum und PVC findet Kautschuk heute verstärkt auch als Bodenbelag Verwendung. Böden aus Kautschuk sind elastisch und besonders strapazierfähig. Ihre Oberfläche ist im Gegensatz zu den anderen elastischen Bodenbelägen sehr viel dichter. So ist es für Schmutz fast unmöglich in den Boden einzudringen. Eine zusätzliche Schutzschicht und deren Auffrischung ist nicht notwendig. So wird nicht nur Geld gespart, sondern auch die Umwelt geschont. Eine weitere Besonderheit des Kautschukbodens ist seine außerordentlich gute Trittschalldämmung. Zusätzliche Dämmung ist in den allermeisten Fällen nicht mehr von Nöten.
Die Firma Ziro hat unter der Handelsmarke Celasto ein durchdachtes Kautschuk-Fertigboden-System im Angebot. Dieser verlegfertige Boden erschließt dem einstigen "Gummiboden" vielfältige, neue Anwendungsbereiche.
Celasto ist ein äußerst robuster Boden. Selbst glühende Zigaretten können seiner Oberfläche bei kurzfristiger Einwirkung nichts anhaben. Durch die extrem geschlossene Oberfläche ist Celasto regelrecht schmutzabweisend. Daher bleibt der Boden über Jahre pflegeleicht. Weitere positive Eigenschaften: Celasto ist schwer entflammbar, wirkt antistatisch und bakterienabweisend.
Gleichzeitig sind Celasto-Böden dauerhaft rutschfest und dauerelastisch. Das sorgt neben einem angenehm weichen und federnden Begehen (das die Gelenke schont) auch für eine hervorragende Trittschalldämmung und Raumakustik.
Dank des innovativen Uniclic-System ist die Verlegung von Celasto spielend einfach. Sie erfolgt stets schwimmend, dabei wird der Boden nicht mit dem Untergrund verklebt. Eine Verlegung von Celasto ist auf beinahe allen Untergründen problemlos möglich.
Fertig verlegt handelt es sich bei Celasto um einen Boden für Generationen. Mit passender Reinigung und Pflege überdauert dieser Boden Jahrzehnte. Die Firma Ziro übernimmt eine Garantie für 5 Jahre im Objektbereich und für 15 Jahre im privaten Wohnbereich.
Diese Aufzählung zeigt es. Celasto ist der ideale Fußboden für alle Anwendungsbereiche in denen Robustheit gefragt ist: Für Büroflächen, Verkaufsräume, Kindergärten, Schulen, Sportstätten, Arztpraxen oder öffentliche Gebäude. Und natürlich auch für den privaten Wohnbereich.
1839 entwickelte Charles Goodyear die Vulkanisation und "bändigte" so den Kautschuk.
Eine Mischung aus Rohkautschuk, Schwefel, Katalysatoren und Füllstoffen wird gemischt und erhitzt. Die langkettigen Kautschuk-moleküle werden dabei durch Schwefel-brücken ersetzt. Der Kautschuk verliert seine plastischen Eigenschaften. Der so erzeugte Kautschuk ist viel reißfester, dehnbarer und beständiger gegenüber Alterung und Wettereinfluss als das Ausgangsprodukt.
Dank der innovativen Uniclic-Technik lässt sich Celasto-Fussboden ganz einfach verlegen. Ein Entfernen ohne Beschädigungen und ein schnelles Neuverlegen ist auf diese Weise ebenfalls kein Problem mehr.
Celasto wird grundsätzlich schwimmend verlegt. Das heißt, der Boden wird nicht mit dem Untergrund verklebt. Der Untergrund selbst sollte folgende Eigenschaften erfüllen: Sauber, trocken, eben, sowie zug- und druckfest.
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