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Informationen rund um die Eiche

Im Parkettbereich ist die Eiche weit verbreitet

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Eichenparkett Im Parkettbereich ist die Eiche weit verbreitet

Die Eiche

EichenbaumSchon immer hat der Mensch im Baum ein Symbol seiner eigenen Existenz erkannt und speziell in der Eiche den Archetyp des Männlichen erblickt. Eigenschaften wie Stärke und Härte, Standhaftigkeit und Beharrungsvermögen, Ehrwürdigkeit und Weisheit werden ihr zugeordnet. Dank einer tief reichenden Pfahlwurzel fest im Boden verankert, wird die Eiche eher vom Sturm gebrochen, als zu Boden geworfen. Im Volksmund heißt es, dass die Eiche den Blitz anzieht, worin ein wahrer Kern stecken mag, da ihre Pfahlwurzel mit dem Grundwasser in Verbindung stehen kann. Im Alter knorrig, schroff und unnahbar wirkend, zeigt die Eiche mit ihren Rissen, Löchern und Aststümpfen Zeichen ihres zähen Lebenskampfes, der über weit 600 Jahre dauern kann!

Botanik und Verbreitung der europäischen Eiche

Eichen (botanisch: Quercus) gehören zu den meist sommergrünen Laubhölzern aus der Familie der Buchengewächse (Fagaceae). Die europäischen Eichenarten Stiel- oder Sommereiche (Quercus robur) und Trauben- oder Wintereiche (Q. petraea) stellen den Hauptanteil der in Europa, Nordafrika und Kleinasien wachsenden Bäume. In Deutschlands Wäldern sind sie nach der Buche der häufigste Laubbaum und bevorzugen nährstoffreiche Böden der Ebenen bis in die Mittelgebirge. Neben den beiden Hauptarten findet sich eine Reihe von Unterarten, als deren wichtigsten zu nennen sind: Flaumeiche, Steineiche, Sumpfeiche und Zerreiche, die aber als Handelsholz eine untergeordnete Rolle spielen.

Merkmale

Die Größe der Eichen variiert je nach den örtlichen Wachstumsbedingungen; durchschnittlich erreichen die Bäume jedoch eine Höhe von 30-40 Metern. Beide Eichenarten zeigen ausladende, unregelmäßig geformte Kronen. Die Rinde älterer Bäume ist sehr dick, graubraun und längs tief eingerissen. Im Mai erscheinen Blüten: die männlichen in gelbgrünen, herabhängenden Kätzchen, die weiblichen in unscheinbaren, braunen Ständen. Ab September reifen die Früchte als charakteristische längsovale Eicheln in flachen Bechern heran. Früher waren Eicheln eine wertvolle Nahrung für Schweine, die zur Mast in den Wald getrieben wurden. In Unterscheidung zur Stieleiche stehen die Eicheln der Traubeneiche sehr kurz gestielt dicht beisammen, während die Blätter relativ lang gestielt sind. Im Gegensatz zur Traubeneiche, deren Stamm gerade ist, zeigt die Stieleiche Verzweigung bereits in geringer Höhe.

Eigenschaften

Colouröl auf Eiche Eichenholz ist etwas überdurchschnittlich schwer. Nach dem Einschnitt gibt es einen recht angenehmen Duft ab. Das Kernholz gilt als haltbar und zeigt eine blasse, strohgelbe Farbe, die mit der Zeit nachdunkelt. Das hellere Splintholz ist anfällig für Pilzbefall. Gelegentlich teilweise oder ganz dunkel gefärbtes Kernholz wird für den Möbelbau ausgewählt. Die Trocknung kann sich als langwierig und problematisch erweisen, weshalb man es gerne auf dünnen Stapelleisten vortrocknen lässt, um Oberflächenrisse in stärkerem Material zu vermeiden.
Die Bearbeitungseigenschaften der Eiche sind zufriedenstellend: sie lässt sich gut hobeln und fräsen. Eichenholz ist gut zu beizen und zeigt nach Porenfüllung eine hohe Oberflächengüte.

Verwendung

In Europa wird Eichenholz traditionell im Bauwesen, für Zäune, Tore und Eisenbahnschwellen verwendet. Die ansprechende Maserung des Holzes prädestiniert es für den Innenausbau, für Möbel, Paneele und Kunsttischlerarbeiten .

Problematik

Eichenholz enthält viel Gerbsäure. Damit es nicht zu den typischen blau-schwarzen Verfärbungen kommt, sollten Beschläge aus Nichteisenmetallen verwendet werden! Beim Schrauben und Nageln ist Vorbohren empfehlenswert.

Zusammenfassung

Holzdichte: kg/m3: roh: 1000, darr: 650
Druckfestigkeit: 52 – 65 N/mm2
Zugfestigkeit: 90 - 110N/mm2
Biegefestigkeit: 90 – 110 N/mm2
Härte nach Brinell: 34 – 41 N/mm2
Schwindmaß: längs: 0,4%, radial: 4%, tangential: 8%

Botanik und Verbreitung der amerikanischen Eiche

Die Roteiche (Quercus rubra ) wird auch als American Red Oak bezeichnet, die Weißeiche (Quercus alba) als American White Oak. Ihr Handelsholz stammt von einer Reihe botanischer Unter- Arten, die in den östlichen und mittleren Gebieten Nordamerikas heimisch sind, wobei die genaue Verteilung von der jeweiligen Art abhängt. Die Roteiche wird wegen ihres schnellen Wachstums und einer prächtigen, leuchtend roten Herbstfärbung gerne als Park- oder Straßenbaum angepflanzt. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts nach Europa eingeführt, ist die Roteiche als Neophyt auch in unseren Wäldern zu finden.

Merkmale

Mit etwas mehr als 25 Metern Höhe bleibt die Weißeiche im Wachstum hinter der Roteiche mit 30 Metern Stammhöhe zurück. Ab Oktober werfen beide Arten kurz gestielte Eicheln in kleinen Bechern ab.

Eigenschaften

Nach dem Einschnitt ist das Holz der Weißeiche blass cremefarben und dunkelt zu hellen Brauntönen nach. Es gilt als haltbar und unanfällig, kann aber beim Trocknen Probleme bereiten. Das Holz der Roteiche dagegen zeigt keine Haltbarkeit und kann beim Trocknen schwere Qualitätsverluste erleiden. Die Verarbeitbarkeit beider Holzsorten wird als zufriedenstellend bezeichnet, sofern man vorsichtig arbeitet.

Verwendung

Weißeiche kann sowohl im Innen- als auch im Außenbau eingesetzt werden, im Möbelbau und als Furnierholz Die etwas höhere Härte macht das Holz zu einem guten Material für Fußbodenbeläge – sowohl als Parkett als auch als Hirnholzboden. Roteiche kann bei sorgfältiger Auswahl alle Aufgaben der anderen Eichenarten erfüllen, also Bautischlerei, Möbelherstellung etc. Roteiche steht in ausreichender Menge zur Verfügung, was sich in einem günstigen Preis niederschlägt.

Problematik

Wie auch bei den anderen Eichenarten ist darauf zu achten, dass Beschläge nicht aus Eisen bestehen, damit das Holz sich in feuchter Umgebung nicht dunkel verfärbt. Es empfiehlt sich, beim Schrauben und Nageln vorzubohren.

Gerbsäure und Öloberflächen - Effekte und Maßnahmen

Wie bekämpfe ich Gerbsäureflecken?

Gerbsäuerflecken sind nicht schön und manchmal lästig.

Sie stellen allerdings kein ernsthaftes Problem dar, da man Gerbsäure gut mit Wasser auswaschen kann.

Betroffene Flächen sollten mehrfach relativ nass gewischt werden, der Eefekt lässt dann schnell nach. In manchen Fällen ist danach ein nachölen angezeigt.

Verwendung dieser Hinweise

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir das komplexe Thema Holz und Oberflächen mit unseren Hinweisen nur allgemein ansprechen können. Eine Haftung ist ausgeschlossen. Die Verwendung unserer Ratschläge liegt in Ihrer eigenen Verantwortung.

Für detailierte Informationen verweisen wir auf die Hinweise der jeweiligen Hersteller und Fachhandwerker.

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