Informationen zur Kiefer

Kiefer ist ein Weichholz (Nadelholz). Sie wird gerne als Massivdiele verlegt

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 Kieferndielen  Kiefer ist ein Weichholz (Nadelholz). Sie wird gerne als Massivdiele verlegt

Die Kiefer - Botanik und Verbreitung

eine Kiefernart: SchirmföhreDie Waldkiefer ist der Baum des Jahres 2007. Dieser immergrüne und weit verbreitete Nadelbaum wird botanisch unter dem Namen Pinus silvestris geführt. Die Kiefer wird auch Waldkiefer, Föhre, Forche oder Forke genannt. Sie gehört mit über 200 Arten zu der Familie der Kieferngewächse die auch als Pinaceae bezeichnet werden. Die Kiefer kommt in Mitteleuropa, Nordasien sowie in den Alpen vor.

Obwohl die Kiefer einen eher sandigen Boden bevorzugt, kann sie sich hervorragend der Umgebung anpassen und wächst auch auf einem kargen Boden im Gebirge. Der Nadelbaum kann eine Höhe bis zu 45 m und einen Durchmesser bis zu einem Meter erreichen. Das hängt aber stark vom Standort und vom Klima ab.

Die Kiefer wird bis 600 Jahre alt. Selten sind Bäume, die 1000 Jahre alt sind.

Unterarten der Kiefer

Je nach Quelle werden 150 - 200 Unterarten der Kiefer genannt.

Einige davon sind z.B. die:

Schwarz-Kiefer, Berg-Kiefer, Pinie, Zirbel-Kiefer, Dreh-Kiefer, Strand-Kiefer, Schlangenhaut-Kiefer, Heldreich-Kiefer, Aleppo-Kiefer, Kalabrische Kiefer, Kanarische Kiefer, Monterey-Kiefer, Pech-Kiefer, Banks-Kiefer, Gelb-Kiefer, Grannen-Kiefer, Tränen-Kiefer, Mazedonische Kiefer, Rotföhre, Logföhre, Schwarzföhre.

Der Kiefer ähnliche Bäume

Die Waldkiefer wird hin und wieder mit der Schwarzkiefer verwechselt. Verwechslungen mit anderen Nadelbäumen, wie Fichte, Tanne oder Lärche, dürften aber auch vom Laien nach kurzer Betrachtung der speziellen Merkmale vermeidbar sein.

Kiefer - Der Baum

Tafel zur KieferDer Stamm des Baumes ist gerade und in jungen Jahren glatt und graugelb. Später bilden sich tiefe Risse und eine schuppenartige hellgraue Borke. Der obere Teil der Borke ist eher dünn, glatt und orange glänzend.

Ein besonderes Merkmal sind die langen teils spitz zulaufenden Nadeln. Diese sind dunkelgrün und werden ca. 3-8 cm lang.

Die Kiefernzapfen sind die Früchte des Baumes. Die Zapfen hängen am Baum, wobei sie hin und wieder auch - beispielsweise bei der Zirbel-Kiefer - stehend vorkommen.

Bis diese Zapfen reif sind vergehen 1,5 - 2 Jahre. Danach öffnen sie sich und die geflügelten Samen werden mit dem Wind verteilt. Die Zapfen fallen danach zu Boden.

Die Kiefer blüht in den Monaten Mai und Juni. In den Monaten September und Oktober reifen die Samen. Die Kiefer besitzt tief wachsende Wurzeln. Dadurch ist die Wasser- und Nährstoffaufnahme auch bei längerer Trockenzeit gewährleistet. Durch die tiefe Verwurzelung ist der Baum außerdem relativ sturmfest.

Das Holz der Kiefer

Eigenschaften des Kiefernholzes

Nadeln der KieferDas Holz der Kiefer ist weich und das dunklere rötlich braune Kernholz unterscheidet sich deutlich vom gelbweißen Splint.

Das Kernholz wird während der Lagerung dunkler.

Kiefernholz enthält viel Harz und riecht frisch geschlagen angenehm aromatisch und würzig. Die Bearbeitung des Holzes mit Säge, Hobel oder Drechsel ist weitgehend problemlos.

Das Holz lässt sich gut trocknen und schwindet nur wenig. Die Gefahr, dass es reißt oder sich verwirft besteht kaum.

Das Kernholz hat eine hohe Haltbarkeit und ist resistent gegen Pilze und Insekten. Das Splintholz dagegen ist anfällig für Insekten und Pilze. Der Bläuepilz kann dem Holz sehr zusetzen und seinen Wert mindern. Es dient dann sogar noch als Nährboden für andere Schädlinge.

Der Pilz gibt dem Holz eine blaugraue Verfärbung und sogar der Borkenkäfer kann ein Überträger dieses Pilzes sein. Ein weiterer Schädling ist der Kiefernspanner. Die Raupen dieser Falter sind sehr gefräßig und fressen die Nadeln der Kiefern bis zum Kahlfraß.

Das Holz des Nadelbaums wird zur Möbelherstellung, für den Innenausbau, Parkettboden, Treppe sowie als Bauholz verwendet.

Wissenswerte Informationen über die Kiefer:

Holzdichte: 0,49g/cm3 – 0,52g/cm3

Zugfestigkeit: 100 – 104 N/mm2

Biegefestigkeit: 87 – 100 N/mm2

Druckfestigkeit: 40 – 55 N/mm2

Härte nach Brinell: längs: 40 quer: 19 N/mm2

Die richtige Lauge für das richtige Holz

Was macht Lauge ?

Eine Vorbehandlung mit Lauge hat keine Schutzfunktion für die Oberfläche.

Häufigster Zweck ist der Vergilbungsschutz. Unbehandeltes Holz, dass noch nicht vergilbt ist, kann mit Lauge vor den Effekten des UV-Lichtes geschützt werden.

Rückwirkend ist das nicht möglich (Vergilbung wird nicht entfernt).

Außerdem wird Lauge auch häufig genutzt, um bestimmte optische Effekte zu erzielen.

Von Aufhellung über Färbung bis zu Schwärzung und Antikeffekten ist hier vieles möglich.

Verwendung dieser Hinweise

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir das komplexe Thema Holz und Oberflächen mit unseren Hinweisen nur allgemein ansprechen können. Eine Haftung ist ausgeschlossen. Die Verwendung unserer Ratschläge liegt in Ihrer eigenen Verantwortung.

Für detailierte Informationen verweisen wir auf die Hinweise der jeweiligen Hersteller und Fachhandwerker.

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