Holzböden reinigen und pflegen

Geöltes Holzfußböden reinigen und pflegenDer Naturbaustoff Holz ist eine natürliche Alternative für die Wohnbereichsgestaltung, die zahlreiche Vorzüge besitzt. Damit die herausragenden Eigenschaften des Holzes lange erhalten bleiben, ist die richtige Behandlung und die passende Pflege von entscheidender Bedeutung. In diesem Beitrag möchten wir Ihnen erläutern, wie Sie optimal geölte Holzböden reinigen und pflegen.

Geölte Parkettböden haben viele Vorteile. Sie regulieren des Feuchtigkeitsgehalt in der Luft und sorgen so für eine angenehme Wohnatmosphäre, sie sind pflegeleicht und sie haben eine natürlich schöne Oberfläche. Außerdem sind geölte Holzböden äußerst robust und können besonders einfach renoviert werden – sowohl komplett als auch partiell.

Allgemeine Tipps für die Reinigung und Pflege von geölten Böden

Reinigen und pflegen Sie Ihre Holzfußböden nie mit Textilien aus Mikrofaser. Diese sind derart reinigungsaktiv, dass sie die empfindliche Holzoberfläche zerkratzen und beschädigen können. Außerdem ist Mikrofaser in der Lage, vorhandene Pflegeschichten von der Holzoberfläche zu entfernen. Verwenden sie anstelle von Mikrofaser lieber Tücher und Mopps aus Baumwolle. Bei diesem Material besteht eine nur geringe Wahrscheinlichkeit, dass die Oberfläche zerkratzt wird.

Um den Boden generell vor Schmutz und Abnutzungserscheinungen zu schützen, sollten Sie alle Eingänge mit Abtretern und Schmutzfangmatten schützen. Vermeiden Sie außerdem, dass Feuchtigkeit in das Holz eindringt. Befestigen Sie unter den einzelnen Möbelstücken Filzgleiter. Diese sollten Sie in regelmäßigen Abständen erneuern. Statten Sie außerdem alle Blumenkübel und Blumentöpfe, die direkt auf dem Boden stehen, mit Untersetzern mit Abstandshaltern aus.

Holzböden reinigen – Schritt für Schritt erklärt

Zunächst ist Staub und loser Schmutz zu entfernen. Verwenden Sie dafür einen Besen oder einen Staubsauger mit Parkettdüse. Normal verschmutzte Böden müssen Sie anschließend einmal pro Monat mit einer Holzbodenseife feucht – aber nicht nass! – wischen. Die Reinigung mit der Holzbodenseife sollten Sie dann und wann um die Pflege mit einem Ölrefresher ergänzen. Diese frischt die Öloberfläche des Bodens spürbar auf und verlängert so die Zeit bis zum nächsten Nachölen.

Zum Holzboden reinige sollten Sie stets einen geeigneten Mopp – zum Beispiel den Vileda Twistmop – und zwei Eimer verwenden. Füllen Sie in einen Eimer die Reinigungslösung, in den anderen klares Wasser. Beachten Sie außerdem stets die Hinweise des jeweiligen Herstellers, die in der Regel auf der Rückseite des Gebindes zu finden sind. Wie oft sie den Boden reinigen sollten, hängt von verschiedenen Faktoren ab – zum Beispiel davon, wie stark beansprucht der Boden ist und wie stark verschmutzt er ist. Flecken lassen sich zumeist recht einfach mit ein wenig Holzbodenseife und Wasser entfernen. Hartnäckige Flecken können Sie mit einem speziellen Fleckentferner beseitigen.

Den Ölschutz auffrischen – Schritt für Schritt erklärt

Stark beanspruchte Bodenbereiche sollten zunächst mit einem Intensivreiniger und grünen bzw. schwarzen Pads gereinigt werden. Die gereinigte Oberfläche gut trocknen lassen. Den Boden dann mit einem Pflegeöl nachbehandeln. Nachölen können Sie übrigens auch einzelne Bodenbereiche. Tipp: Wenn der Holzfußböden nach dem Nachölen Unterschiede im Glanzgrad aufweist, lassen sich diese durch eine Reinigung mit einer Holzbodenseife schnell und einfach wieder ausgleichen.