Lino-Klick

Wie würden Sie Linoleum definieren? Die europäische Norm EN 548 tut es über die Art des verwendeten Bindemittels. Demnach darf das sogenannte „Linoleum-Zement“ (das Bindemittel) nur „aus Leinöl und/oder anderen trocknenden pflanzlichen Ölen, Baumharz und durchschnittlichen Sikkativen“ bestehen.

Der Anteil dieses Linoleum-Zementes muss bei mindestens 30% liegen, um diese Norm zu erfüllen. Diese Vorgaben sind als DIN gleichzeitig Teil der deutschen Normenregelung. (Sikkative sind übrigens Stoffe, die ein zu rasches Austrocknen des Linoleum-Zementes verhindern sollen).

Die penible Normierung ist wichtig geworden. Denn inzwischen sind zahlreiche Produkteauf dem Markt erhältlich, die mit dem Namen „Linoleum“ werben, aber in Wirklichkeit auf synthetischen Rohstoffen beruhen.

Ein Anbieter von echtem Linoleum-Boden ist die Firma Ziro. 1980 als Ein-Mann-Unternehmen des Unternehmensgründers Lothar Zipse entstanden, beschäftigt die Firma mittlerweile über 70 Mitarbeiter. Schwerpunkte des Unternehmens sind der Handel mit Kork- und Linoleum-Böden.

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Verlegefertig und noch viel mehr

Naturboden mal andersHervorgetan hat sich die Firma Ziro dabei besonders mit einem überzeugenden Angebot an verlegefertigen Böden. Der mehrschichtige Aufbau dieser Fertigböden erlaubt es, durch zusätzliche Schichten, die Eigenschaften eines Linoleumbodens maßgeblich zu erweitern. Ein Beispiel für diese Vorgehensweise ist der Boden Lino-Klick.

Dieser Boden besteht aus drei Schichten. Die oberste Schicht ist 2 mm stark und besteht aus massivem Linoleum des deutschen Herstellers Tarkett. Darunter folgt eine hochdichte Faserplatte (HDF) die 6 mm stark ist. Die letzte Schicht bildet ein 1,2 mm starker Gegenzug aus Kork. Diese drei Schichten sind fest miteinander verbunden.

Tarkett versiegelt die Linoleum-Schicht bereits werksseitig mit der hauseigenen Beschichtung xf – Extreme Finish. Die spezielle Beschichtung macht die Oberfläche unempfindlich gegenüber Verschmutzungen. Das früher regelmäßige Bohnern des Linoleums entfällt auf diese Weise. Sogar eine Erstpflege ist nicht mehr nötig.

In die HDF wird das sogenannte Uniclic-System integriert. Es ersetzt das herkömmliche Nut- und Feder-System um die einzelnen Elemente zu verbinden. Mit dem Uniclic-System werden zwei Elemente quasi miteinander verhakt und so fest miteinander verbunden. So wird eine schwimmende und leimlose Verlegung von Lino-Klick ermöglicht.

Bleibt zu guter Letzt der Gegenzug aus Kork. Kork hat exzellente Dämmeigenschaften und sorgt dafür, dass ein Boden aus Lino-Klick ein echter Leisetreter ist. Zudem verstärkt der elastische Kork noch die Wirkung des Linoleums, zu dessen Eigenschaften ebenfalls eine hohe Elastizität zählt.

Verlegung eines Linoleumbodens

farbenfroh, robust und wohngesund: LinoklickEin Linoleum-Fertigboden aus Lino-Klick bietet alle charakteristischen Eigenschaften von Linoleum: Strapazierfähig, pflegeleicht und von langer Lebensdauer. Hinzu kommt noch die verstärke Elastizität (die gelenkschonend wirkt) und die hervorragende Trittschalldämmung durch die Korkschicht. Durch seine geringe Dicke ist der Boden gut für eine Verlegung über einer Fußbodenheizung und für die Renovierung geeignet.

Die Einstufung von Lino-Klick in eine Beanspruchungsklasse regelt eine andere Euro-Norm. Sie trägt die Nummer EN 685 und kategorisiert Lino-Klick mit zwei Zahlen, 23 und 32. Das wiederum bedeutet, dass für starke Beanspruchung im privaten Wohnbereich und für normale Beanspruchung im gewerblichen Bereich bestens geeignet ist.

Wieso dämmt Kork besonders gut?

Europäische Norm 685

Die Europäische Norm EN 685 legt ein Klassifizierungssystem für elastische und textile Bodenbeläge sowie für Laminat fest. Dieser Klassifizierung liegen praktische Anforderungen an Verwendungsbereiche und Nutzungsintensität zugrunde.

Diese Europäische Norm soll Herstellern, Ausschreibern und Verbrauchern einen Leitfaden geben und sie in die Lage versetzen, die geeignete Klasse von Bodenbelägen für einen vorgesehenen Verwendungsbereich oder für spezielle Räume auszuwählen.