Terrassen renovieren – mit WOCA

Alle neu macht der Mai – jedenfalls dann, wenn man ihm unter die Arme greift. Nach diesem Motto haben wir uns dazu entschieden, pünktlich zur endgültigen Eröffnung der Terrassensaison noch einmal darzulegen, wie Terrassen renovieren geht. 

Solche Arbeitsanleitungen sind natürlich viel (Achtung: Terrassen-Renovierungs-Wortspiel!) „graue“ Theorie. Im Zweifelsfall stehen Sie aber allein auf weiter Flur bzw. Terrasse. Um dieser Diskrepanz zu begegnen, haben wir uns für diesen Beitrag etwas ganz besonderes ausgedacht: Wir renovieren die Terrasse eines unserer Mitarbeiter, der sich dazu mehr oder weniger freiwillig bereit erklärt hat, und – Sie schauen uns dabei über die Schulter. Näher dran geht nur, wenn Sie das nächste Mal persönlich helfen…

Gutes Material – ein Muss

Bestimmt wollen Sie jetzt unbedingt und sofort die entsprechenden grauslichen Bilder sehen, aber wir halten den Spannungsbogen noch ein wenig aufrecht: Zunächst geht es um das Material, das wir benutzen, also

  • die Reinigungs- und Pflegemittel und
  • das entsprechende Werkzeug.

Zum ersten Punkt: heute benutzen wir die bewährte Palette von Altmeister WOCA, um die Terrasse aufzuhübschen. Das hat den großen Vorteil, dass wir alles Benötigte aus einem System ziehen können und so schon vor Produktunverträglichkeiten gefeit sind. Außerdem hat uns der Farbton des Coloröls gefallen… Konkret benutzen wir:

  1. Den WOCA Exterior Cleaner. Effektive Holzreinigung im Außenbereich.
  2. Das WOCA Terrassenöl im Farbton Bangkirai. Sehr freuen wir uns über die 20 % extra in der 3-Liter-Sondergröße (gut, wie mussten natürlich nichts bezahlen, aber der Gedanke zählt…).

Mit etwa 16 m² Größe ist die Terrasse das, was man „klein, aber fein“ nennt. Das heißt fürs Werkzeug: keine Maschinen, Handschrubber, Pinsel – bei größeren Terrassen darf man hier aber gerne größer denken. Für uns jedenfalls reichte:

  1. Ein Handschrubber. Wir würden gerne einen Link setzen, wissen aber die Marke nicht. Ganz ehrlich, hier tut es Supermarktware.
  2. Einen Pinsel zum Ölauftrag, gute Ware für wenig Geld.

Das genügt schon. Los geht’s!

Betrübnis Bestandsaufnahme

Als wir dann aber auf der Terrasse standen, hat sich erst einmal Ernüchterung breitgemacht. Nun, wenn Sie das hier lesen, werden Sie es nachfühlen können: Ausgeblichene Dielen, Verschmutzungen, und, ganz besonders apart, grüne Algen. Aber wie war das noch gleich? Los geht’s!

Rillentiefe Reinigung

Rein in die Gummihandschuhe, dann den Exterior Cleaner in einem einfachen Eimer im Verhältnis 1:2 angesetzt und mit der Bürste aufgetragen. Danach greifen wir zum Schrubber und schrubben die Dielen in Faserrichtung sauber. Ja, das ist Arbeit, aber dank des Cleaners eine erträgliche.

Sukzessive Spülen

Spülen Sie alle Reinigerrückstände restlos ab (ansonsten: mögliche Schichtbildung)! Dazu genügt klares Wetter. Nun sollten schon erste eindrucksvolle Ergebnisse an der Diele sichtbar sein – bei uns kam sogar die Sonne raus und hat sich ungläubig die Augen gerieben…

Raumgreifend rühren

Das Terrassenöl sollte vor Gebrauch gut aufgerührt werden, um ein gleichmäßiges Ergebnis sicherzustellen. Im Übrigen brauchen Sie nicht unbedingt „raumgreifend“ zu rühren, aber unser Autor ist ein Freund von Alliterationen. 

Sorgsam streichen

Nun wird das Terrassenöl in Faserrichtung (und vor Allem in Richtung der Riffeln) mit dem Pinsel aufgetragen. Wer eine größere Terrasse sein eigen nennen darf, greift hier auch gerne zur Terrassenstreichbürste. Achten Sie beim Auftrag auf eine ansattlose Oberfläche und eine gleichmäßige Deckung.

Eindrucksvolles Ergebnis

Ja, so schön kann es sein. Zumindest dann, wenn Sie auch das überschüssige Öl noch aufgenommen und an die Trockenzeit des Öls gedacht haben. 

Scrollen Sie doch noch einmal nach oben und schauen Sie sich die Ausgangslage an. Wir meinen: Es gibt weniger eindrucksvolle Vorher-Nachher-Gegenüberstellungen.

Nächstes Jahr schauen wir dann, wie sich die Terrasse gehalten hat.

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