Der Wischmopp: Baumwolle oder Mikrofaser

Wir haben es in unseren Beratungen mit vielen wiederkehrenden Fragen zu tun. Aber nur wenige halten sich so robust wie die nach dem richtigen Wischmopp, genauer: Baumwolle oder Mikrofaser? Wir von Bioraum klären diese Frage ein für allemal, und fassen uns kurz dabei:

Es kommt auf den Boden an

Mikrofaserpad

Die Frage nach dem richtigen Mopp stellt sich überhaupt nur bei Holzböden wie etwa Parkett. Bei elastischen Böden (Designböden, PVC, Vinyl…) oder Laminatböden bleibt es Ihnen überlassen: nehmen Sie einfach das Material, das Ihnen mehr zusagt. Nur am Rande: in der Regel überzeugen moderne Mikrofasern.

Bei Holzböden allerdings sieht die Sache etwas anders aus.

Es kommt auf die Einpflege an

Aber auch bei Holzböden lohnt sich die Differenzierung: lackierte Parkette sind generell unempfindlich gegen Mikrofaser, egal welcher Bauart. Gute Parkettlacke sind mittlerweile so robust, dass sie einiges abkönnen – von Mikrofaser-Wischmopps ganz zu schweigen.

Geöltes Holz ist im Gegensatz dazu anfällig gegenüber den feinen Schnitten und Kratzern, die ältere bzw. schlechtere Mikrofasern verursachen. Der Boden wird ausserdem regelrecht entfettet. Gerade im Gegenlicht wird dieser unschöne Effekt sichtbar. Wenn diese Kratzspuren erst einmal drin sind und der Boden ausgelaugt und trocken ist, hilft nur Nachölen mit Pflegeöl. Das ist mit Aufwand verbunden – und man kann es sich ganz einfach sparen:

Baumwollpad

Verwenden Sie einfach einen Wischmopp aus Baumwolle. Damit sind Sie, was geöltes Holz angeht, zu 100 % auf der sicheren Seite. Unser Topseller ist da der Twistmop von Vileda Professional. Selbstredend eignet sich Baumwolle auch für jeden anderen Boden, obgleich die Mikrofaser dann zu einer echten Alternative wird: Haltbarkeit, Waschbarkeit und Reinigungsleistung sind bei guter Mikrofaser besser als bei Baumwolle.

Mikrofaser ist nicht gleich Mikrofaser

„Gute Mikrofaser“ übrigens ist ein gutes Stichwort. Es gibt nämlich gute und schlechte Mikrofaser, die sich im Wesentlichen dadurch unterscheiden, dass die gute in geschlossenen Schleifen vorliegt, die schlechte in ausgefransten Schnüren. Schon seit einiger Zeit ist es produktionstechnisch ohne Weiteres möglich, Qualitäten zu produzieren, die auch für geöltes Parkett freigegeben sind. Wenn man denn will. Viele no-name-Hersteller bringen auch heute noch Mikrofasern auf den Markt, die auf geöltem Holz nichts verloren haben.

Ganz anders die Markenhersteller. Von Produzenten wie beispielsweise LOBA sind die Mikrofaserbezüge so gut, dass Sie für alle Böden tauglich sind – garantiert!

 

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